TrainerZERTIFIKAT

Wir haben 2011 erstmals unsere Fortbildungsseminare so strukturiert, dass daraus eine kleine, aber voll gepackte Ausbildungsreihe für TrainerInnen entstanden ist. Wir bieten damit TrainerInnen in Hundeschulen und Vereinen die Möglichkeit, nach unserem Konzept "Hunde emotional verstehen und trainieren" zu lernen, von den Grundlagen des Clickertrainings bis zur Hilfe bei Verhaltensproblemen. Besonders wichtig ist es uns, dass "HundetrainerInnen" dabei zu guten "MenschentrainerInnen" werden und eine Vorstellung davon entwickeln, wie sie für sich die Trainerrolle definieren und welche berufsethischen Entscheidungen sie treffen wollen. In unseren Seminaren versuchen wir, mit den TeilnehmerInnen einen möglichst lebendigen Lernprozess zu gestalten und durch die gemeinsame Arbeit auch unsere Wertvorstellungen bezüglich eines achtsamen und konstruktiven Miteinanders zwischen Zweibeinern, sowie zwischen Zwei- und Vierbeinern zu vermitteln.

Ein Überblick zu den Anforderungen: (Die Inhalte & Daten der jeweiligen Seminare finden sich im aktuellen Seminarflyer, hier geht's zum Anmeldeformular)

FAQs:

1. Wer kann an den Fortbildungsseminaren teilnehmen?

2. Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um das Trainerzertifikat zu erwerben?

3. Wie kann ich meine Praxisstunden nachweisen?

4. Welche Fragen erwarten mich im Lernfragebogen?

5. Wie könnte meine Projektarbeit aussehen?

6. Gibt es einen festen Zeitrahmen?

7. Was nutzt mir das Trainerzertifikat?

Antworten:

zu1:  An den Seminaren kann jeder teilnehmen, der sich dafür interessiert, egal ob Trainer, Hundebesitzer oder was auch immer. Um das Zertifikat zu erwerben muss man dagegen tatsächlich als Trainer tätig sein, denn es handelt sich sozusagen um eine "berufsbegleitende Fortbildung". Dabei ist es egal, ob man als Trainer im Hundesportverein oder in der eigenen Hundeschule aktiv ist, wichtig ist uns praktische Erfahrung und die Möglichkeit, das theoretisch Gelernte anzuwenden und zu reflektieren.

zu 2:  Um das Zertifikat zu erwerben muss man die Pflichtseminare und zwei der drei Wahlseminare besucht haben, die Lernfragbögen dazu beantwortet und eine Projektarbeit durchgeführt haben, mindestens 50 Stunden Trainingspraxis nachweisen und am Zertifikatworkshop teilnehmen. Im Zertifikatworkshop muss eine zuvor vorbereitete praktische Trainingseinheit mit den Seminarteilnehmern durchgeführt werden.

zu 3:  Die Praxisstunden können z.B. im Hundeverein vom Vorsitzenden bestätigt werden, bei Tätigkeit für eine Hundeschule vom Arbeitgeber oder bei selbstständiger Tätigkeit durch Auflistung der durchgeführten Kurse/Seminare mit Datum & Teilnehmerzahl.

zu 4:  Die Lernfragebögen sollen dazu dienen, das im Seminar Erfahrene zu wiederholen, theoretische Inhalte zu Lernen, praktische Trainingstechniken anzuwenden und so weiter. Dementsprechend gibt es einfache Theoriefragen, Aufträge zur Durchführung von Trainingsexperimenten mit den eigenen Trainingsteilnehmern, Übungen mit dem eigenen Hund... Click hier für Beispielfragen.

zu 5:  Die Projektarbeit sollte erst nach dem Besuch der ersten zwei bis drei Seminare geplant werden und das Gelernte berücksichtigen. Als Projekt eignet sich zum Beispiel ein Trainingskurs, ein Workshop, ein Seminar oder jede andere Form von Trainingsangebot, bei dem die Zertifikatsanwärter/innen ihren Teilnehmern etwas Bestimmtes vermittelt. In der schriftlichen Ausarbeitung möchten wir gerne etwas zur vorausgehenden Planung, zu den Erfahrungen bei der Durchführung, eine Selbstbeurteilung zur Trainer/intätigkeit und ein Fazit lesen.

zu 6:  Nein. Es gibt keine Vorgabe, in welchem Zeitraum die Seminare besucht werden müssen. Die Teilnahme an Seminaren vor 2011 wird selbstverständlich anerkannt, sofern die Lernfragebögen nachgearbeitet werden. Die Lernfragebögen und Projektarbeit müssen bis spätestens vier Wochen vor dem Zertifikatworkshop bei uns eingegangen sein.

zu 7:  Der Weg zum Zertifikat wird sicher jedem Teilnehmer/jeder Teilnehmerin neues Wissen, neue Ideen und Anregungen, sowie Praxiserfahrungen und Feedback in der Trainerrolle bringen. Das Zertifikat selbst verbinden wir mit dem Angebot einer Aufnahme in unser Empfehlungsnetzwerk, Verlinkung auf unserer Website als Partner/in, den Austausch im Blauerhund Trainerforum, Werbung mit dem Blauerhund Trainerlogo, sowie telefonische Trainerberatung & Supervision einmal pro Quartal.